Rallye Allgäu-Orient: Horst Hells abenteuerliche
Reise vom Schönbuch zu den Dattelhainen

Feinste Braugerste

Sechs mindestens 20 Jahre alte Daimler, 13 Länder, 6.000 km Wegstrecke ohne Autobahn und Navi, jede Menge gelöster Aufgaben und am Schluss die Spende der Autos an das Welternährungsprogramm. So kann man die Teilnahme der 12 Stuttgarter „Benztown-Beduinen“ an der Rallye Allgäu-Orient zusammenfassen. Mit an Bord unserer Rallyeboliden: Horst Hell, unser 13. Mann aus dem Schönbuch!

Doch beginnen wir von vorne: Zum 5. Mal fand 2010 die Rallye statt, deren Idee es ist, Autos nach Jordanien zu überführen und dort den Vereinten Nationen zu spenden. Mit dem Verkaufserlös werden dann lokale Hilfsprojekte finanziert.

Es geht also erst einmal darum, geeignete Autos zu beschaffen und fit für den 6.000 km-Ritt zu machen. Die Benztown-Beduinen

Das Auto

entschieden sich für 6 nahezu baugleiche, solide alte E-Klassen, die dann in wochenlanger Arbeit gesäubert, repariert, beklebt und mit Funkgeräten ausgestattet wurden. Horst Hell war bereits bei diesen samstäglichen Schrauber-Sessions mit von der Partie und war für Erfrischung und Moral der angehenden Rallyepiloten zuständig.

Am 1. Mai ging es dann los: Insgesamt 250 Autos starteten von Oberstaufen im Allgäu aus ins Feld und machten sich auf den Weg über den Balkan, Istanbul und Syrien bis nach Jordanien. Dabei geht es bei der Rallye nicht um Geschwindigkeit, sondern vielmehr um das Lösen verschiedenster Aufgaben: So mussten die Piloten zum Beispiel noch im Allgäu eine Alm erklimmen um dort unter verschiedenen Käsesorten die herauszuschmecken, die mit Bier gemacht war. Für Horst Hells mehr

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